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7 Fragen an … Eisi Gulp

Foto: Mark Noormann

Foto: Mark Noormann

Werner Eisenrieder, besser bekannt als Schauspieler Eisi Gulp, hat seinen Lebensmittelpunkt in einem alten restaurierten Anwesen im Chiemgau.

1) Bist du so ein richtiger Landmensch?
Ich habe das Land lieben gelernt, nachdem ich 35 Jahre nur in großen Städten wie München, New York, Paris und Berlin gelebt habe. Hier ist die Luft gesund, es ist ruhig, grün und die Menschen sind sehr nett.

2) Wieso hast du einen Künstlernamen?
Eisi ist die Abkürzung meines Nachnamens, so wurde ich schon als Kind gerufen. Gulp kam am Anfang meiner Karriere dazu, als ich noch komplett pantomimisch aufgetreten bin. Den einzigen Laut, den ich von mir gegeben habe, war ein gegurgeltes „Gulp“, so dass ich fürs Publikum der Gulp war

3) Anfang der Achtziger Jahre warst du fürs Breakdance bekannt. Kannst du das noch?
Mittlerweile tanze ich lieber Salsa und Kizomba. Ich könnte es wohl noch, aber ich habe keine Lust mehr, mich auf den Boden zu werfen und irgendwelche verrückten Drehungen zu vollführen. Am Ende tue ich mir noch weh.

4) In den Rita Falk-Krimis spielst du den ziemlich coolen, kiffenden Vater. Gefällt dir die Rolle?
Absolut und ich glaube, jedem meiner Kollegen auch. Es macht einfach Spaß, bei diesen Produktionen mitzuwirken. Da haben sich durch die Bank wunderbare Leute getroffen, alle bodenständig und ohne Diva-Allüren.

5) Du hast selbst zwei Söhne, 26 und 29 Jahre alt. Bist du privat auch ein lässiger Vater?
Ja, ich denke ich bin ein ziemlich lässiger Vater. Das größte Kompliment, das mir meine Söhne machen ist, dass sie immer noch gerne mit ihrem alten Herrn aus-gehen. Sie sind wie gute Kumpel, die mich hin und wieder nach Rat fragen.

6) Deine Suchtprävention „Hackedicht“ liegt dir ziemlich am Herzen.
Dieses Programm hat sich zu einem wahren Dauerbrenner entwickelt. Ich bin sehr stolz darauf, dass ich seit vielen Jahren in Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund quer durch Deutschland toure und Jugendliche über Alkoholmissbrauch aufkläre. Es ist wohl mit Abstand die wertvollste Arbeit, die ich machen kann.

7) In „Dahoam is Dahoam“ hast Du ebenfalls die Vaterrolle. Wie anstrengend sind Daily Soaps zum Drehen?
Im Gegensatz zu meinen Liveshows, die mir wirklich unglaublich viel Energie abverlangen, ist die Arbeit in dieser Serie relativ stressfrei und dennoch fordernd. Ich muss ständig neuen Text lernen, aber das ist ja ein gutes Gehirntraining und hält frisch. Die Rolle, die ich dort spiele, ist aber mehr freiheitsliebender Künstler denn Vater und das kommt meiner eigenen Person sehr nahe.

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