Energietipps für die dunkle Jahreszeit

Energietipps für die dunkle Jahreszeit

Nicht ohne Grund gibt es das Phänomen der Winterdepression: Wenn es draußen nur noch wenige Stunden hell ist, fällt es oft schwer, Energie zu schöpfen. Wir geben Tipps, wie Sie morgens schnell fit werden – und es am Tag auch bleiben.
Ein Artikel von Natalie Zettl

Gerade wenn es morgens später hell wird und draußen unangenehm kalt ist, kommen viele Menschen schwer aus dem Bett. Wer müde in den Tag startet, leidet oft lange unter schlechter Laune und Energielosigkeit. Es lohnt sich also, mit ein paar einfachen Tipps fit in den Tag zu starten!

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Foto: Adobe Stock

Hier handelt es sich nicht um einen Tipp aus dem Bereich des Feng Shui, sondern um das Ergebnis einer Studie, auf die sich unter anderem Verhaltenspsychologin Jo Hennings bezieht: Menschen, die auf der linken Hälfte ihres Bettes schlafen, sollen angeblich besser gelaunt, optimistischer und schwungvoller sein als Rechts-Schläfer. (Es stellt sich allerdings die bekannte Henne-Ei-Frage: Legen sich positiv gestimmte Menschen tendenziell eher auf die linke Bettseite – oder macht einen das Liegen auf der linken Bettseite zu einem positiver gestimmten Menschen?)

Schlummer-Funktion aus

Schätzungen zufolge drückt jeder Zweite mindestens einmal die Schlummertaste an seinem Wecker – obwohl inzwischen bekannt ist, dass das nicht gesund ist. Schließlich geht es dabei meist nur um zwei bis drei Minuten mehr Schlaf, die dem Körper nicht mehr Erholung bringen, sondern uns im Gegenteil Energie rauben, da wir mit jedem Weckerklingeln erneut aus der Entspannung gerissen werden. Für einen guten Start in den Tag empfiehlt sich also: Schlummerfunktion aus!

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Fünf Minuten Sport und Handstand

Auch wenn es durchaus Überwindung kostet: Eine kurze Trainingseinheit gleich nach dem Aufstehen bringt den Kreislauf in Schwung. Ideal sind fünf Minuten Sport (beispielsweise Sit-ups, Liegestütze oder Planks), gefolgt von zwei Minuten Handstand. Wer den Handstand nicht beherrscht, kann auch auf die „Kerze“ ausweichen – entscheidend ist, dass das Blut nach dem Sport zurück in den Kopf fließt.

Powerfrühstück

Ein ausgewogenes Frühstück liefert Kraft für den Tag. Ein gutes Frühstück enthält vier Lebensmittelgruppen: Getränke, Obst, Getreide und Milch. Wer kein Fan von frühem Essen ist, kann sich mit einem Smoothie oder einem Glas Buttermilch behelfen und im Laufe des Vormittags idealerweise noch ein Stück Obst essen – das hat den gleichen Effekt. Übrigens: Die heißgeliebte Tasse Kaffee am frühen Morgen ist nicht empfehlenswert, da morgens der Wert des Stresshormons Cortisol im Blut ohnehin am höchsten ist und der Effekt des Kaffees keinen zusätzlichen Nutzen bringt. Besser ist es, zwei bis drei Stunden zu warten und dem Körper erst dann Koffein zuzuführen.

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