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Halloween: ernsthaft gruselig für Haustiere

Am 31. Oktober wird es wieder gruselig: Halloween steht vor der Tür. Was für Menschen spaßiger Grusel ist, ängstigt Vierbeiner oft tatsächlich. Wir geben Tipps, wie Katzen und Hunde entspannt durch den Tag kommen.
Ein Artikel von Natalie Zettl

Von Tür zu Tür gehende Kinder, die in abenteuerlichen Verkleidungen Süßigkeiten erbitten, gruselige Dekorationen und Kürbisse mit brennenden Kerzen im Inneren – für Haustiere bedeutet Halloween oft Stress. VIER PFOTEN Heimtierexpertin Sarah Ross gibt Tipps für einen möglichst entspannten Ablauf.

Keine Kostüme für Haustiere

Auch wenn es eigentlich klar sein sollte: Von Kostümen für Haustiere ist dringend abzuraten. Je nach Kostüm wird die Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt. Außerdem werden die Tiere durch die Verhüllung an ihrer artspezifischen Kommunikation gehindert. Dazu Sarah Ross: „Hunde teilen ihre Gefühle beispielsweise über die Position der Ohren und der Rute mit. Werden diese Körperteile verdeckt, hat Ihr Vierbeiner keine Möglichkeit mehr, sich auszudrücken.“

Was Haustierbesitzer sonst wissen sollten

Regel Nummer Eins: Achtung mit Halloween-Süßigkeiten, die unbeaufsichtigt im Raum liegengelassen werden! Gerade Leckerlis aus Schokolade können für Hunde und Katzen im schlimmsten Fall den Tod bedeuten. Daher besser im Küchenschrank aufbewahren! Auch übermäßige Dekorationen stellen Risikofaktoren dar: Kerzen und Spinnweben können bei Haustieren zu vielfältigen Verletzungen führen. Dazu kommt noch, dass speziell Katzen keine Veränderungen mögen und sich durch die neue Raumgestaltung oft gestresst fühlen. Apropos Stress: „Wenn erwartungsgemäß viele verkleidete Kinder klingeln, bringt man das Haustier besser in einem abgelegenen und ruhigen Raum unter“, weiß Sarah Ross. „Auch Spaziergänge sollten bei sensiblen Tieren besser vom Abend auf den Tag verlegt werden.“

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